Beiträge von biene0756

    Soweit ich informiert bin, betrifft das nur die Lymphödeme.
    Aber ein Arzt wird sich hier bestimmt dazu noch äußern.


    Da das Lipödem eine reine Fettstoffwechselstörung ist und keine Schädigung des Lymphsystems vorliegt, also kein Lymphödem ist, kann unbesorgt der Verordnung des Arztes Folge geleistet werden.

    Auch ich leide unter einer Penicillinallergie.
    Das ist in meiner Patientenakte vermerkt und ich bekomme Anderes.


    Es gab nie Probleme, aus der reichhaltigen Produktpalette der Pharmaindustrie ein Mittel verordnet zu bekommen, das ich gut vertrug. Deshalb verstehe ich das Problem der Auswahl nicht.
    Dran bleiben und nachfragen!


    Es versteht sich von selbst, bei guter Verträglichkeit bei einem Produkt zu bleiben, um Resistenzen vorzubeugen.


    Allgemein kann man feststellen, dass die Insekten wohl nicht die saubersten Saug- und Stechwerkzeuge besitzen und deshalb auch das nachträgliche Desinfizieren der Einstichstelle oft wenig bringt.


    Ich bin dazu über gegangen, Füße und Beine vorsorglich mit Autan o ä einzureiben, damit den Viechern von Vornherein der Appetit auf mein Blut vergeht. ich sitze dann zwar in einer Autanwolke, aber ich hab meine Ruhe.
    Oder ich setz mich ganz nah an meinen Mann, den stechen sie lieber! Den kann ich euch aber nicht ausleihen, den brauch ich selber!


    Schönen Urlaub!

    Es gilt die Regel:
    nach Entstauung (Lymphdrainagen)


    - mit Wickelung erreicht man Umfangreduzierung


    - mit Bestrumpfung HALTE ich den reduzierten Umfang.


    Zu versuchen, den Umfang einzig mit Erhöhung der Strumpfkompressionsklasse zu reduzieren, ist illusorisch.
    Det wird nüscht.
    Leider.
    Wäre sooo einfach.
    Klappt aber nicht.
    Ist so.

    • Der Arzt, der das MRT veranlasst hat, kennt bestimmt die in Frage kommenden Rehakliniken. Priorität hat die Behandlung der eingeklemmten Nerven. Im Einweisungsbefund schreibt der einweisende Arzt auch die Lip/ Lymphödem Erkrankung und auch in der Reha wird eine Eingangsuntersuchung stattfinden, bei der Sie um Behandlung mit Lymphdrainagen bitten können.
    • Gute Besserung!

    Leider ist es mit "Wickeln zeigen" oft nicht getan. Es ist sehr schwierig, den Druckverlauf richtig hin zu bekommen. Stete Übung ist notwendig, der Töpfer bekommt den Topf auf der Drehscheibe ja auch nicht mit ein paarmal zeigen hin. Das soll aber niemanden entmutigen, mit dem Üben anzufangen, es sollte aber nicht zu viel erwartet werden.


    Aus meiner eigener Erfahrung sind die Strumpfhersteller aber sehr bemüht, hilfreich zur Seite zu stehen. Ein Anruf bei den Bereichsleitern von JUZO, Medi und wie sie alle heißen, und schon kann man gemeinsam eine Lösung finden. Es finden immer wieder Info/Fobi/Werbeveranstaltungen statt.


    Darüber wissen oft die regionalen Lymphselbsthilfegruppen Bescheid und helfen auch gerne weiter.
    Auch Ausbildungsstätten für Lymphtherapeuten suchen immer wieder "Opfer", einfach mal anrufen und nachfragen.
    Engagierte Sanitätshäuser sind auch gerne bereit, ebenso engagierte Lymphtherapeuten zu vermitteln. Das kann eine win-win Situation ergeben, da haben alle Seiten was davon.


    Es gilt die Devise: raus aus dem Verborgenen, hin zu mehr Öffentlichkeit, damit die Lymphproblematik öffentlicher gemacht wird. Lobby schaffen, nur so kommen wir weiter, so erreicht man was.
    Denn das geschilderte Problem haben doch viele!

    Hat sich inzwischen der Zustand gebessert?
    Zum Verständnis allgemein:
    Die Druckpelotte kommt direkt auf die Abflussstelle und wird mit Bandagematerial fixiert. Das muss schon ein bisschen Druck ausüben, denn die Lymphflüssigkeit soll im Körper verbleiben. Sinnvollerweise wird vorher eine ableitende Lymphdrainage gemacht, d. h. es wird in die gegenüberliegende Achsel und in die Leiste der betroffenen Seite hinunter/hinüber gearbeitet.

    Herzlich willkommen in diesem Forum.
    Viel ist hier gerade zu der gestellten Frage schon geschrieben worden.
    Deshalb bitte ich, die Suchfunktion zu benutzen.
    Ganz liebe Grüße
    Biene

    Ich habe dieses Bandagematerial beim reinen Lymphödem verwendet. Dort kann es als unruhige Wickelung zur Auflockerung der Proliferationen beitragen.
    Da die meisten Lipödeme eher weiche, lockere Konststenz zeigen, kann ich die in Aussicht gestellte Wirksamkeit nicht ganz nachvollziehen.

    Ich kann mir nur denken, dass Bewegungsübungen oder Übungsbehandlung gemeint sind.
    Diese werden zusammen mit Lymphdrainage und lymphatischem Kompressionsverband rezeptiert.
    Also: MLD+LKV+Bewegungsübungen (o Übungsbehandlung) auf einem Rezept.


    Damit sind Übungen zum Training der Muskel/Venenpumpe, also zur Anregung des lymphatischen Abflusses, gemeint. Sie sind Anleitung zum Selbsttraining für zuhause.
    Sie finden statt während oder im Anschluss an die Lymphdrainage in der Praxis des Lymphtherapeuten und dauern nur ein paar Minuten.
    Natürlich kann man diese Übungen selbst so lange ausdehnen wie man möchte.

    Ein Lymphset enthält alles, was der geübte Therapeut zu einem lymphatischen Kompressionsverband benötigt.


    Der Phantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt, was an zusätzlichem Hilfsmaterial hergenommen werden kann. Nur bezahlt das die Kasse nicht. Hilfreich sind Schaumgummiplatten, billig im Baumarkt zu bekommen, die dienen als "Unterbau" und können mit den Kurzzugbinden am O-schenkel fixiert werden, hält bombenfest. Und sind billiger als Langzugbinden.


    Dem verordnenden Arzt bleibt es überlassen, ob er das Lymphset verschreibt oder Alles einzeln.

    Ich möchte hier eine Lanze für die Phlebologin brechen:


    Oft kommt die Ablehnung mit dem Argument, dass die konservativen Maßnahmen noch nicht in vollem Ausmaße ausgeschöpft wurden. Das wird die Phlebologin wissen und damit meinen.


    Dass sie die Therapieberichte der Therapeuten sammelt, finde ich auch schlüssig. Mit diesen Therapieberichten, die die genauen Umfangmessungen beinhalten, kann man den hoffentlich positiven Verlauf der Therapie belegen. Dazu gehören unbedingt Dokumentationsfotos vom Anfang und während der Therapie. Es können nicht zu viel Fotos sein.


    Nur wenn lückenlos und äußerst ausführlich und gründlich dokumentiert wird, kann mit Erfolg gerechnet werden.

    Es kommt immer wieder vor, dass Strümpfe, obwohl sie nach Erstkontakt bei Auslieferung perfekt passen, von den Trägerinnen reklamiert werden, weil sie dann angeblich im alltäglichen Gebrauch doch nicht passen.
    Natürlich kommt es vor, dass der Strumpf Mängel in der Passform aufweist.
    Ebenso oft kommt es aber vor, dass der Strumpf nicht richtig angezogen wird. Der Strumpf sollte nach und nach in Etappen hinauf "modelliert" werden. Ich möchte den Usern nicht pauschal Fehlverhalten unterstellen, doch ist es vielleicht möglich, dass der Strumpf zu sehr in die Länge gezogen wurde? Und dann natürlicher Weise den Weg des geringsten Wiederstandes nimmt, nämlich nach unten?


    Dass zu viel "Material" im Sprunggelenkbereich hängen bleibt?
    Wurden zum Anziehen Noppenhandschuhe verwendet, um das Gestrick hinauf zu modellieren?
    Sind die Strümpfe, gerade direkt nach Lieferung, auch wirklich täglich gewaschen worden, damit das Gestrick seine volle Wirksamkeit und Anschmiegsamkeit entwickeln konnte?

    Es gibt Schenkelstrümpfe oder Strumpfhose oder Schenkelstrümpfe plus Bermuda oder Unterschenkelstrümpfe plus Capri. Mehr 8| gibt es nicht.
    Dieses Überlappen ist keine doppelte Kompression. Da liegen einfach zwei Gestricke übereinander. Doppelt drücken die aber nicht.
    Die Entscheidung, zu welcher Versorgung auch immer, liegt beim Patienten. Es kann so einfach sein:
    beim Sitzen, Laufen und Stehen komplette Ausrüstung, und zur Krabbelei auf dem Boden mit den Kleinen nur die Schenkelstrümpfe.
    Es passiert kein Unglück, wenn es so gehandhabt wird.
    Mut zur Lücke. Der Alltag ist kompliziert genug, gehen wir es gelassen an.

    ?(?(?(
    Ein bißchen Vertrauen in die Arbeit der Lymphtherapeutin muss man schon aufbringen. Warum fragst du sie nicht einfach, warum sie wann was warum macht.
    Lymphdrainage ist keine klassische Massage, bei der man gerne hätte, dass der Masseur jeden cm der Haut auf angenehmste Weise durchknetet.
    Ein ausgebildeter Lymphtherapeut weiß um den Verlauf der Lymphbahnen, weiß wo die Lymphknoten liegen und regt mit seinen relativ sanften Griffen den Abtransport der lymphpflichtigen Lasten an.
    Mit der Aussage, dass spezielle Lymphgriffe zu schmerzhaft wären, kann ich nichts anfangen.
    Liebe Barbara, lass dir doch bitte von der Kollegin das Lymphsystem mit seinen Aufgaben, seinen Verlauf erklären, ich habe den Eindruck, dass doch noch sehr viel Erklärungsbedarf besteht, im direkten Gegenüber ist das einfacher zu erklären, siehe Begrifflichkeit "unten und oben

    Lieber Horst,


    fühl dich umarmt und gedrückt. Ich wünsche dir gute Besserung, erhol dich gut, schau auf dich und begleite uns weiterhin, wenn auch nur aus der "Überwachungsposition".
    Wäre schön, wenn du doch ab und zu was von dir hören ließest.
    Jetzt denk aber mal nur an dich, meine besten Wünsche sollen dich begleiten.


    Herzlichst,
    Biene <3:thumbup:

    @'lisa87:
    zwischen den elastischen Fäden der Kompressionsstrümpfe und der Creme entwickelt sich eine chemische Reaktion. Diese "leiert" die Elastizität aus. So hat mir das ein Strumpfexperte erklärt.
    Macht Sinn, denke ich.
    Ich bin aber kein Chemiker, die könnten das wissenschaftlicher erklären. :)

    Um gut passende Kompressionsstrümpfe mit geschlossener Spitze anzufertigen, gehört eine große fachliche Kompetenz dazu. Gerne wird beim Maßnehmen großzügig gemessen. Das ist auch richtig, nur ist es möglich, dass die Spitze beim Schuhanziehen sich zurückzieht und wenig Platz für die Zehen lässt.
    Das muss sich nicht unbedingt gleich schmerzhaft bemerkbar machen, aber auf die Dauer kann es zu den geschilderten Beschwerden führen.
    Wenn diese Erfahrungen so schon gemacht wurden, rate ich unbedingt, diesen Bereich bei der Bestrumpfung großzügig freizulassen. Unbedingt zu erfahrenen Bandagisten gehen, die das Problem erkennen und auch umsetzen können. Problem ist, dass in der Ausbildung der Bandagisten gelehrt wird, über dem Hallux (Ballen) zu messen. Auch unsere Bandagisten mussten über ihren Schatten springen, als sie auf Anordnung der Chefin den Strumpf unterhalb des Gelenks enden lassen sollten.