Beiträge von kasimir

    Hallo Gismo,


    Es gibt entgegen der Kassenmeinung keine starren Fristen zur Versorgung mit flachgestrickten Kompressionsversorgungen.

    Eine Zweifachausstattung ist laut Hilfsmittelrichtlinie ( diese regelt dieses gesetzlich verbindlich) aus medizinischen und Hygienischen oder sicherheitstechnischen Gründen möglich.

    Die Gründe einer Mehrfachausstattung müssen auf dem Rezept auch so benannt werden, also

    Wechselversorgung aus hygienischen Gründen.

    Nur eine Wechselversorgung ermöglicht eigenen bestimmungsgemäßen Gebrauch der Strümpfe, mit der täglich notwendigen Wäsche .


    Die Gewährleistung des Strumpfherstellers beträgt 6 Monate und sichert die zugesagten Eigenschaften des Produktes zu.

    Werden ältere Versorgungen getragen im Wechsel mit der aktuellen, um zu Waschen und zu Trocknen, droht eine Verschlechterung des Ödembefundes , wenn der benötigte Druck nicht mehr gewährleistet ist.

    Die Abwendung einer drohenden Verschlechterung kann ,mit auf das Rezept geschrieben werden.

    Ein Widerspruch mit Hinweis auf die gesetzlich bindende Hilfmittelrichtlinie lohnt sich .

    Außerdem ist ein vollständiges Rezept mit den oben genannten Hinweisen notwendig, um eine Kostenzusage zu erreichen.


    Bei einem zusätzlichem Schreiben vom Arzt, auch auf drohende Verschlechterung und Mehrkosten hinweisen.

    Anspruch auf ein Paar plus hygienische Wechselversorgung (also zwei Paar) besteht nur ganz am Anfang und nach Umfangsveränderung.


    Viele Kassen zahlen auch noch alle halbe Jahr aus Kulangründen ein zweites Paar.

    ...so sieht es die Kasse....

    Eine Wechselversorgung ist laut Hilfsmittelrichtlinie aus medizinischen,hygienischen oder sicherheitstechnischen Gründen möglich!

    Hallo Zusammen,

    das alles klingt anstrengend und nervenaufreibend ... wahrscheinlich für alle Beteiligten....

    Auch bei Medikamente können unerwartete Schwierigkeiten machen, so daß erneut mit einem neuen Medikament behandelt werden muß.

    Es ist zu empfehlen bei der neuen Versorgung ein anderes Material und ggf. auch eine andere Teilung zu wählen.

    Trotz aller Sorgfalt gibt es Dinge die nicht funktionieren, eine Rückabwicklung kann in dieser Situation meines Erachtens nur das Sanitätshaus veranlassen, welche Gründe nennt es für die Ablehnung der Rückabwicklung ?

    Mich würde außerdem interessieren was der VDK dazu meint ...

    ...Den Ärger über den Ablauf und das Ergebnis verstehe ich selbstverständlich, verdient hat an der Versorgung aberwohl niemand mehr.

    Hallo ,

    die Gelenke sind immer die empfindlichsten und heikelsten Stellen einer Versorgung.

    Man sollte sich zur Gewöhnung etwas Zeit geben und sich bei allen Schwierigkeiten und vor allem bei Schmerzen an das Sanitätshaus wenden.

    Dort sollte geklärt werden:


    -Paßformkontrolle , Strümpfe zu eng ? rutscht der Strumpf evtl. ab , wenn ja warum ?

    -Maßkontrolle, sind Maße verändert ? Sind sie korrekt umgesetzt worden ?

    -Anziehverhalten kontrollieren

    -Pflege des Strumpfes ?

    -Materialauswahl prüfen -evtl doch weicheres sinnvoll ?

    -Zusätze püfen, sind Futterstoffe oder Entlastungszonen sinnvoll ?


    Wünsche viel Erfolg

    Hallo,


    es gibt laut Hilfmittelrichtlinie gibt es keine starren Fristen, die genannte Frist ist die der Kasse...

    Die Gewährleistungsfristen von Produkten wird nicht länger , egal wie viele Produkte man hat.

    (das wäre beim Kauf anderer Produkte ja auch praktisch , vor allem bei Schuhen ;))


    Die Strümpfe müssen laut Hersteller täglich gewaschen werden und dann dementsprechend trocken sein um sie gefahrlos tragen zu können und um die Kompressionskraft , die beim Tragen nachlässt wieder herzustellen.

    Deshalb bitte die Gründe nennen und auch auf die drohende Verschlechterung hinweisen , wenn durch Tragen einer feuchten Versorgung , die Schutzfunktion der Haut nachlässt und die Gefahr von Erisipelen steigt.

    Ebenso droht eine Verschlechterung des Ödemzustandes ,wenn eine Versorgung nicht täglich gewaschen wird und so der Druck nicht vernünftig gegeben ist.

    Es drohen in jedem Falle eine Verschlechterung und dementsprechende Folgekosten auch für die Kasse.


    Die Kassen schaffen eigene Spielregeln und dem würde ich widersprechen...


    P.S Oftmals kennen die Mitarbeiter der KK die Hilfsmittelrichtlinie , die bindende Spielregeln der Hilfmittelversorgung darstellt , nicht einmal

    Hallo,

    es muß geklärt werden warum die Strümpfe einschneiden ...


    Mögliche Erklärungen sind


    -der Umfang hat weiter zugenommen, weil Ödem höher reicht als Strumpf oder stärker wird.

    -der Rand des gefertigten Strumpfes ist zu eng oder falsch gewählt ?

    - das Material ist nicht geeignet für Beinform oder Ödembeschaffenheit ? Welches Material wurde gewählt ? Kompressionsklasse ? Flachstrick ?

    -Meßfehler ?

    -Schmerzen im Bein durch Wasser sind ungewöhnlich , vielleicht andere Ursache ?


    Bei allen Fragen zur Paßform der Strümpfe bitte ans Sanitätshaus wenden , dieses sollte Maße und Paßform prüfen und ggf verändern.

    Bitte auch Rückmeldung beim Arzt geben, daß noch Probleme bestehen und um weiteres Vorgehen besprechen zu können.

    Hallo bo123do,


    maßgeblich und bindend für die Versorgung mit Hilfsmitteln sind die Hilfmittelrichtlinien , diese sehen keine starren Fristen vor !

    Die Gewährleistungsfrist des Herstellers beträgt 6 Monate und sichert für diese Zeit die medizinischen Eigenschaften , wie den erforderlichen Druck ect.zu.

    Außerdem ist aus hygienischen Gründen ist eine Mehrfachausstattung zulässig .


    Nach einem Halben Jahr ist die Gewährleistung erloschen , so das eine Begründung für eine Neuversorgung vorliegt .

    Selbstverständlich sollte auch dann wieder eine Wechselversorgung aus hygienischen Gründen folgen .


    Die Aussage der Kassen , dann doch die alten im Wechsel zu tragen , bedeutet das man zu 50% der Zeit ,eine eventuell nicht ausreichende Versorgung trägt und sich die Ödemsituation auf Dauer verschlechtert.

    Wichtig ist es die Wechselversorgung aus hygienischen Gründen so auch zu benennen und ebenso alle erforderlichen Zusätze aufzulisten,

    sind diese nicht genannt , kann die Kasse die Kostenübernahme ablehnen.


    Bei fast allen Ablehnungen lohnt sich ein Widerspruch seitens des Patienten .

    Informationen dazu sollte auch das Sanitätshaus geben können.

    Bei Slipform ist es hauptsächlich außen höher als innen ,

    bei Oberbeinerhöhung ist es hauptsächlich vorne höher als hinten ,

    bei der Funktionszone gibt es einen Druckverlust im Kniebereich, kann sinnvollsein z.B. Bei sitzender Tätigkeit , kann aber auch zu wenig Druck bedeuten , wenn nicht notwendig..

    Hallo ,

    die Strümpfe sollten hinten bis zur Pofalte reichen , wenn diese schräg ist, dann schräg, sonst nur leicht schräg oder grade ( Versorgung klappt wenn es über die Pofalte reicht, sonst um ) . Vorne kann ,je nach Beinform die Versorgung höher geschnitten sein.

    Es kann abhängig von der Beinform und dem Gewebe notwendig sein , die Strümpfe mit dem Tragen einer Mieder- oder Radlerhose zusätzlich zu befestigen oder auch eine Haftlotion zu verwenden.

    Hallo ,

    Bei allen Produkten muß im Sanitätshaus ein Produkt angeboten werden , daß frei von extra Aufzahlung ist ( der gesetzliche Eigenanteil ausgenommen) .

    Es gibt aber Produkte , die sich z.B durch höherwertiges Material, höhere Atmungsaktivität , größerer Farbauswahl und ähnlichem von Standardvariante unterscheiden.

    Bei diesen Produkten kann es zu Mehrkosten für den Patienten kommen.

    Hallo ,

    Da zweifarbig gemusterte Strümpfe aufwändiger und teurer in der Herstellung sind, werden diese Mehrkosten dem Kunden in Rechnung gestellt, das trifft auch auf zusätzlich angebrachte Swarowski Steine zu.

    Die einfarbigen Muster und Farben sind alle aufzahlungsfrei, so daß es eine ziemlich große Auswahl auch an kostenfreien Kombinationen gibt.

    Hallo Michaela,

    mich würde die Formulierung auf dem Rezept interessieren ...

    Herzliche Grüße und viel Erfolg mit der Versorgung