Beiträge von Dr. Martin

    Leider ist bei der Diagnose und Therapie einer SD - Unterfunktion viel wissenschaftlich nicht abgesicherter " Unsinn" im Umlauf. Die abgesenkten TSH Grenzwerte werden von den weltweiten Fachgesellschaften z.B. noch keineswegs als" abgesichert" angesehen.Bei Alter über 65 Jahre ist 5,5 -6,5 noch als " normal anzusehen ! Die Hashimotothyreoditis als Autoimmunthyreoditis wird über den in der Regel Antikörpernachweis diagnostiziert. Aussenseiter der evidence based medicine behaupten anderes ohne Nachweise.Die dort als " sicher " oder "ergänzend sichere" bezeichneten Methoden Szintigraphie oder Ultraschall habe ich u.a. seit vielen Jahre selbst durchgeführt. Ihre Aussage liegt in der Sicherheit unter der der Laboruntersuchung!

    Eine Schilddrüsenpunktion wäre ergänzend , diagnosebestätigend möglich.

    Niedrige TSH Werte und Unterfunktion gibt es z.B. bei Hypophyseninsuffizienz , deshalb ergänzend FT4 und FT3 ( wegen möglicher Konversionshemmung) bestimmen . Natürlich gibt es auch andere SD-Entzündungen die zu einer Unterfunktion führen können ! .... wie zu sehen ist das Thema wie die Medizin nicht so einfach und nicht durch einen Post erschöpfend zu behandeln

    Eine intensive , wohl stationäre , Enstauungstherapie mit Erlernen von Selbstbehandlung , Brusteinlage .. erscheint erforderlich.

    Zur Erklärung : Es werden ja die axillären Lymphknoten entfernt DA sie die Brust drainieren also kann auch ein Brustlymphödem auftreten.

    MfG und ein Gutes Neues Jahr

    Dr.Martin

    Diesen Wünschen schliesse ich mich von Herzen an

    und möchte Ihnen Frau Rothhardt und Ihnen Herr Rothhardt sehr für Ihre stetigen Bemühungen um das Forum danken.


    Mit herzlichen Grüssen

    Dr.Martin

    Sehr geehrte Frau Domann ,


    zu Ihren vielen Fragen in Kürze

    - mit den Kollegen/Innen sollten Sie die Dauer der Antikoagulations( Gerinnungshemmer) Therapie besprechen.

    - unter dem Schreibtisch kann man auch durch Senken / Heben der Füsse die Wadenmuskelpumpe regelmässig betätigen

    - Bei längeren Reisen ( Flug / Bus) aber auch bei krankheitsbedingter Bettlägrigkeit Thromboseprophylaxe mit Niedermolekularem Heparin ( oder Arixtra)

    zu empfehlen ( Wenn Sie nicht noch Gerinnungshemmer nehmen)

    - Das " Rauchen " sehe ich nicht so unproblematisch wie der Kollege Zierau insbesondere in Kombination mit Ihren Blutgerinnungsveränderungen und ggf. einer Einnahme

    der " Pille"

    - Wenn die Thrombose " aus heiterem Himmel " ohne vorherige Operation , Beinbruch mit Gips o.ä. kam ist der Punk zuvor noch bedeutsamer. Das Beenden des Rauchens

    wäre m.E. sehr sinnvoll .Vielleicht einen Versuch mit ärztlicher/ psychologischer Hilfe starten.

    - Vielleicht wären Kompressionskniestrümfe ausreichend ( Wie sehen Sie dies Kollege Zierau?)

    - weiter Sport und auch zukünftig auf ein normales Körpergewicht achten

    - Ärzte z.B. vor Operationen , bei neuer Medikation auf die stattgehabte Thrombose hinweisen

    - auf Grund der geschilderten guten ReKanalisation deutlich besserte Prognose als ohne dieselbe


    MfG und eine schöne Adventszeit

    Dr.Martin

    Unsere Erfahrungen mit einer Gewichtsreduktion bei Adipositas III und Lipödem und Gewichtsreduktion durch bariatrische Operationen sind weit überwiegend gut

    Eine optimale Besserung des Lymphödems durch eine Phase 1 der KPE erscheint erforderlich.( Stat. oder amb.) Sollte es dann weiter , was nicht wahrscheinlich ist, zu häufigeren Erysipelen kommen ist eine Antibiotikaprophylaxe für 1 Jahr sinnvoll.

    Gute Hautpfege: Desinfektion auch kleinster Verletzungen , Verwendung sauer gepufferter Waschlotionen und rückfettender Hautpflege ...


    Die Gefässchirurgie des Uni-Klinikums Aachen hat sich auf späte Rekanalisierung verschlossener Venen spezialisietr . Vielleicht dort nach der SS mal vorstellen.

    Bekommen Sie zur Zeit eine Antikoagulation/ Gerinnungshemmung ?