Beiträge von Trudi

    Liebe Betina,


    es freut mich sehr, dass Du mit meinem Beitrag etwas anfangen konntest. Zwei Gedanken vielleicht noch:


    Die Behandlung in einer Fachklinik bzw. Rehaklinik , hat bei mir zu echten Verbesserungen geführt, zu mehr Schmerzfreiheit und mehr Beweglichkeit.

    Bei Therapeuten und Ärzten traf ich zum Thema Schmerz auf großes Verständnis, bzw. ich brauchte dazu eigentlich nichts erklären. Sie kannten sich aus.


    Noch einen Gruß


    Trudi

    Hallo, Betina,


    sehr interessiert und mit Mitgefühl habe ich Deine Beitrage und die der anderen gelesen. Aber mir fällt nicht immer etwas ein, was vielleicht noch förderlich oder wohltuend wäre.

    Vielleicht habe ich Deinen Wunsch nach Austausch aus Deinen beiden letzten Beiträgen besser verstanden. Aber: Das Thema Schmerz finde ich schwierig aus zwei Gründen.

    Was ist, wenn viele schreiben: "Ja, wir haben auch oft Schmerzen in verschiedenen Abstufungen." und der Schmerz hat bei Dir noch eine andere Ursache? Deshalb finde ich die Hinweise und das Mutmachen, sich in einer Fachklinik vorzustellen sehr wichtig.

    Zum anderen lassen sich Schmerzen extrem schlecht vergleichen. Ich kenne durchaus Schmerzen der Beine durchaus im oberen Bereich der individuellen Schmerzskala. Das Phänomen "Kaum-noch-Stehen-Können" und kaum noch "Gehen-Können" ist mir ebenfalls gut vertraut.

    Und ich habe es entlastend empfunden, als ich auf andere Mitpatienten traf, die ähnliches beschrieben und denen ich gar nichts groß erklären mußte.


    Viele liebe Grüße

    Trudi

    :) In der Tat besitze ich eine Sprühflasche in der Arbeit und eine zu Hause. Sehr angenehm.

    Nach einem hilfreichen Beitrag hier im Forum sehe ich davon ab, die Kompression durch und durch nass zu machen. Die Haut weicht dann in der Tat unter Umständen sehr auf, außerdem wird die Verdunstungskälte sogar zu stark.


    Anfang des Jahres habe ich in der Reha gerade auch für die warmen Tage und wenn die Kompression langsam auf eine neue Verschreibung zugeht gelernt, mich mit einer Lage über die Kompression nach der Arbeit zu bandagieren für einige Stunden. Das empfinde ich in der Praxis nun auch sehr hilfreich.


    Viele Grüße


    Trudi

    Hallo, Johanna,


    ach Du Armes! Leider kenne ich das Problem auch und kann mich deshalb gut einfühlen. Ich trage selber allerdings keine Caprihose, sondern eine komplette Strumpfhose. Ich kann mich gut erinnern, dass das Innenlängenmaß bei der allerersten Strumpfhose noch nicht so optimal war, bei der Wechselversorgung war es dann exakt. Extrem wichtig für mich ist das sorgfältige Hochziehen gerade im oberen Bereich. Allerdings rutschte vor ca zwei Jahren trotzdem die Strumpfhose und nun werden sogenannte Haftbänder mit eingenäht. Ich habe keine Ahnung, ob das auch bei Caprihosen gemacht werden kann,aber es verhindert das Runterrutschen während des Tragens.


    Viele Grüße


    Trudi

    Hallo,Iolo,


    Bad Nauheim ist zu dieser Jahreszeit bestimmt wunderschön. Mir hat es schon im Winter gut gefallen. Du schreibst, dass Du unter einem Lymphödem leidest. Wahrscheinlich wirst Du unter anderem dann mit MLD und Bandagierung behandelt. Am Wochenende wird natürlich auch bandagiert. Für einige gab es auch Entstauungsgymnastik. Meine wilde Vermutung, dies diente vielleicht ein wenig, um den Patientenstrom zu leiten. Darüber läßt sich bestimmt mit den Therapeuten reden. Ich würde selber natürlich mit Bandagen kein Auto fahren.

    Du bekommst in der Reha einen Behandlungsplan. In dem stehen Zeiten auch für das Bandagieren am Wochenende, dies sind eher Richtwerte für mehrere Patienten. Es geht dann quasi der Reihe nach. Da läßt sich aber gut was machen, dass Du schon ganz früh zum Bandagieren gehen könntest.

    Am Wochenende habe ich öfter Familienbesuch gesehen. Wichtig ist es, sich im Speisesaal abzumelden, wenn man außerhalb zum Essen geht oder einen Tagesausflug plant. Man will ja schließlich keine Suchaktion auslösen.

    Ich würde die Sicht der Ärzte nachfragen zu einem Übernachten zu Hause. Von einer Patientin weiß ich, dass sie es sehr schön fand, nach Hause zu fahren, gleichzeitig war es anstrengend.

    Im Behandlungsplan gibt es einmal festgesetzte Angebote mit festen Zeiten, aber auch Dinge die man selber wahrnehmen und gestalten kann. (Ergometer, Laufband, IPK, nach dem Abwickeln am Abend Schwimmbad ...).

    Innerhalb der Woche schwankt sozusagen der "Arbeitsplan", es gibt Tage an denen beginnt ein interessanter Vortrag vielleicht noch um 16 Uhr, oder 15.30 Uhr, an anderen Tagen hat man seine Pflichten schon um 14.00 Uhr oder 14.30 Uhr erfüllt. Normalerweise nutzt man dann die Zeiten für die freiwilligen Angebote oder für etwas anderes Nettes.

    Die Termine können sich innerhalb der Woche auch noch verändern, logischerweise können auch Therapeuten einmal erkranken und es gibt Verschiebungen. Oder nach der Arztvisite ergeben sich neue Therapien. Ansonsten bekommt man zum Ende der Woche einen neuen Plan für die Folgewoche. Da kannst Du dann ungefähr abschätzen, wann Familienbesuche besonders günstig sind.


    Viele Grüße

    Trudi

    Hallo,


    außer im Wassser natürlich, sind gut sitzende neue Strumpfhosen bis zum Brustansatz meine besten Freunde bei der Bewegung. Ich mag natürlich nicht, wenn ich nach einer Weile nachkorrigieren muss. Allerdings merke ich den Vorteil der Kompression gegenüber dem Nichttragen sehr stark. Das motiviert.

    Ich bin allerdings jetzt schon einige Jahre an die Kompression gewöhnt.


    Noch ein Gedanke fällt mir ein: Es wäre doch toll, wenn Du kein zusätzlich Lymphödem entwickeln würdest.


    Viele Grüße

    Irmtrud

    Liebe Christiana,


    meine Geschichte steht ja im Netz. Vielleicht wäre eine kleine erfreuliche Ergänzung angebracht, noch nicht ausformuliert?


    Im Frühjahr 2017 beantragte ich eine Reha, weil es mir mit einfach seit längerem viel schlechter ging. Das geht aus meinem Bericht auch hervor. Die Reha wurde erst einmal abgelehnt und im Zuge des Widerspruchsverfahrens wurde ich im November zu einem Gutachten einbestellt. Danach ging es auf einmal sehr schnell und mir wurde eine Reha bewilligt. Mit viel Erfolg meiner Meinung ,bin ich von dort am letzten Donnerstag entlassen worden.


    Viele Grüße


    Trudi

    Beim Doppelschnorcheln würde mich mein Gerät nicht stören, aber das Zweite ...hm... aber dieses Bild: Zwei nebeneinander mit den "Rüsseln" und dann noch bandagiert ...

    Einmal,aber nur für eine Nacht im Krankenhaus, waren die Bettnachbarinnen trotz Gerät ganz zufrieden mit mir.

    Hallo, Hedi2803,


    noch bin ich im Widerspruchsverfahren Rehaantrag. Und ich weiß auch nicht, welche Klinik dann zugewiesen würde. In der Nähe wäre eher Bad Berleburg und ich will auch nicht weitere Ansprüche stellen, aber Földi wäre natürlich total "cool". Hast Du schon einmal die tollen Fotos gegoogelt? Es sieht echt schön aus. Eine Mitpatientin bei der MLD hier vor Ort war vor vier Jahren dort, ihr ist unglaublich gut geholfen worden und sie spricht immer sehr positiv von ihrem Aufenthalt in der Földiklinik. Irgendwie freue ich mich ohne Dieter zu kennen mit, dass auch er nun in der Klinik sein kann.

    Ach so, was treibt mich eigentlich zum Schreiben? Ich schlaf auch mit so einer Maske und stelle mir so ein Doppelzimmer mit zwei Schnorchlis vor. :)


    Viele Grüße

    Trudi

    Hallo, Uli 29 und Krokusknospe,

    ich trage KKl II und das als Strumpfhose. Bei Deinem und dem Bericht von Krokusknospe kann ich zu vielen Aspekten nur sagen: AUA, AUA , AUA! Tiefe Furchen, Abschnürungen, entzündete Bereiche, Verschärfung der Probleme bei heißem Wetter! Man fühlt sofort sehr mit! Mir bleibt nur, eine möglichst schnelle Verbesserung zu wünschen.

    Viele Grüße

    Trudi

    Ich mag die eingearbeitete Funktionszone Knie bei der Jobst Elvarex Strumpfhose ganz gerne und habe sie irgendwann auf einmal vor drei, vier Jahren eingearbeitet bekommen. Mir kommt es so vor, als wenn gerade durch die Funktionszone die Kniekehlen geschützter sind.

    Viele Grüße von

    Trudi

    Mal etwas schönes Positives für zwischendurch. Heute wurde ich ausgemessen und beim Plaudern erzählte mir die SH-Fachfrau, sie und ihre Kollegin gingen demnächst wieder zu einem Lymph-Symposium. Und das merkt man total, dass sie gut geschult sind. Aber leider zu weit weg für Krokusknospe.


    Viele Grüße von

    Trudi

    Liebe Bettina,


    ich habe auch sehr interessiert die Post mit Deiner Anfrage verfolgt und freue mich, dass Du eine Aussicht auf ein passendes Sanitätshaus hast. "Mein" Sanitätshaus hätte nämlich wohl gut gepasst, liegt aber zu weit weg für Dich, dass habe ich anhand der Postleitzahl mir mal ergoogelt.


    Viele Grüße von

    Trudi

    Hm, die Idee gefällt mir. Ähm, ich habe in meinem Profil nämlich ganz vergessen, auch Adipositas zu erwähnen. Natürlich habe ich auch schon alte Beiträge im Forum zum Thema Ernährung entdeckt. Der Link vom 23.9. zu einem Video von Dr. Bertsch aus der Földiklinik hat mich zu dem Thema auch noch einmal sehr nachdenklich gestimmt.

    Leider stehe ich wieder am Anfang einer vernünftigen Gewichtsreduktion.

    Aber eine Sache kann ich beisteuern: Seit 2011 gehe ich immer nach einem Frühstück aus dem Haus und bin so gegen alle Futter und Fütterungsangebote in meinem Arbeitsumfeld gewappnet. Damit geht es mir spürbar besser als früher.

    Aber eigentlich eine Lappalie, die hier bestimmt sowieso jeder kennt und befolgt.


    Viele Grüße von Trudi