Reha für Betroffene

  • Wie wichtig ist eine Reha für Betroffene..


    Neu die Diagnose erhalten : Lymphödem, Lipo/Lymph, oder Lipödem


    Vorgehensweise :

    Wie bekomme ich eine Reha: Erfahrungsberichte von Betroffenen: Wie habe ich die Reha erhalten ?


    Fachklinken: Földiklinik, Lympo Opt.....Wittlinger Lymphklinik ( A )


    Wir freuen uns auf Fragen und Antworten zu diesem Thema......



    pixabay.jpg

  • Hallo zusammen!

    In Österreich läuft die Antragstellung so:

    Den Hausarzt bzw. behandelnden Facharzt bitten, einen Rehaantrag auszufüllen.

    Auf dem muss Lymphologische Reha (Wichtig: Nicht Kur!) angekreuzt und die gewünschte Fachklinik (Bad Vigaun, Walchsee oder Wolfsberg) angegeben sein. Vor einigen Jahren wurden Antragsteller aus Vorarlberg auch noch in die Feldbergklinik geschickt, da weiß ich aber nicht, ob das noch aktuell ist. Zum Antrag noch Befundkopien dazu, und alles an die PVA, BVA (Beamte), SVA (Selbstständige) oder individuelle kleine Pensionsversicherung schicken.

    Die Bearbeitung läuft normalerweise ganz zügig, die Wartezeit bis zur Aufnahme hängt dann individuell von der jeweiligen Fachklinik ab.

    Bei gleichbleibendem Status einer chronischen Krankheit darf 2x in 5 Jahren eine Reha gemacht werden. Bei Verschlechterung oder akuten Exazerbationen im Verlauf, z.B. nach einem Erysipel geht es auch öfter. Meist gibt es auch Empfehlungen von den Fachkliniken, an die sich die Pensionsversicherungen meist halten (Ausnahmen bestätigen leider auch bei uns die Regel).

    Beim sekundären Ödem ist die Bewilligung normalerweise keine große Sache. Beim reinen Lipödem ist es manchmal schwieriger. Sollte ein Antrag vom Hausarzt abgelehnt werden, besteht aber immer noch die Möglichkeit, einen Antrag vom Facharzt (Lymphologe, Phlebologe, FA für Physikalische Medizin und Rehabilitation) stellen zu lassen. Der wird meist besser „respektiert“.

    In Problemsituationen bieten aber alle 3 Zentren ambulante Beratungen an und klären die Diagnose ab, bzw. die optimale Antragstellung oder, wenn notwendig, vorerst die optimale ambulante Versorgung.


    Liebe Grüße,

    Gledi