Lipödem ,wie geht es weiter

  • Hallo,


    es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder bin ich zu blöd, oder es nimmt sich keiner mehr die Zeit richtig zuzuhören und darauf die richtige Antwort zu geben.

    Ich habe in zwei verschiedenen Abteilungen des KH Nordhausen mit Fachpersonal gesprochen und Ihnen meine Situation erklärt.

    Eigentlich gaaaaaanz einfach: Ich brauche eine Knieprothese kann aber nicht operiert werden weil ich Ödeme in den Unterschenkeln habe , wodurch bei einer OP

    Wundheilungsstörungen auftreten können. Deshalb soll eine Entstauung gemacht werden.

    Also ganz klar: Behandlung zur VORBEREITUNG einer OP. Woraufhin man mir sagte das wäre kein Problem.

    Also ich mit meiner Einweisung ins KH ,und zum Oberarzt. Er war auch sehr freundlich sagte das die von mir angestrebte Behandlung nur als Reha

    in Ihrem KH gemacht wird. Nachdem er sich die Beine angesehen hat sagte er dann: Sie hätten schon viel früher Dränagen haben müssen, Ihre Kompressionsstrümpfe sind verkehrt , sie brauchen Stärke 3, ( ich habe gerade Stärke 2 für 1000 Euro erhalten). Und sie müssen dringend abnehmen, verzichten sie dreimal in der Woche auf das Frühstück und in einigen Monaten sind 20 kg weg, wahrscheinlich brauchen sie dann auch keine Knieprothese mehr. Dann brachte er mich zu den Physiologen und meinte ich könnte ja jeden Tag die 30 km hinfahren zur Dränage . Aber erst müsste ich neue Kompressionsstrümpfe haben weil Bandagen bei mir nicht halten würden.


    Ich bin so wütend , nur noch am Heulen, habe einfach keine Kraft mehr. Mein Hausarzt und der Angiologie machen auch nichts Und als ich meine KK um Hilfe bat sagte die sonst sehr Freundliche Mitarbeiterin am Tel. nur patzig, ich bin doch kein Arzt da kann ich Ihnen nichts zu sagen, aber wenn sie eine Einrichtung wählen die weiter weg ist, müssen sie erst einmal einen Antrag stellen ob wir die Kosten überhaupt übernehmen.


    Nochmal zur Erinnerung: Schwer gestürzt bin ich im Dezember letzten Jahres, Besprechung wegen der Knieprothese war im April, seit dem ist nichts passiert.

    Und man sagte mir immer nur das Knie wäre kaputt durch Arthrose vom Gewicht.

    Erst jetzt habe ich den MRT Bericht erhalten und übersetzt: Knochenmarködem nach Sturz, Sie Knochen stehen sich nicht mehr gegenüber ( wie ausgekugelt) Breiter Flüssigkeitskanal, Muskel und Sehnen grenzen sich stark ab, somit ist das Knie unstabil.

    Das hat mir keiner gesagt und das wurde auch nicht behandelt, bis heute laufe ich mit dem kaputten Knie rum.


    Ich habe kein Vertrauen mehr zu Ärzten, weis nicht was ich jetzt machen soll.


    LG Betina

  • Hallo,Betina,

    es tut mir sehr leid, daß Du nicht vorankommst, aber es liegt m.E. daran, daß Du "das Pferd von hinten aufzäumst".

    Sei mir bitte nicht böse, aber Dein zentrales Problem ist das Übergewicht. Durch deutliche Gewichtsreduktion wird die Ödemsituation sich verbessern, sicher auch die Kniebeschwerden (möglicherweise hat der Oberarzt Recht und der Gelenkersatz ist doch nicht nötig).


    Mach doch einen Termin in einer lymphologischen Fachklinik. Dort wird das Ödem fachkundig behandelt, Du bekommst gut angepaßte Kompressionsstrümpfe, und parallel dazu Ernährungsberatung.

    Evtl. im Anschluß die Magen-OP ( Du hattest schon mal erwähnt, daß das geplant ist).

    Die Wartezeit kannst Du durch die Einschaltung eines Schmerztherapeuten überbrücken, vielleicht ist für das Knie eine Orthese zur Stabilisierung hilfreich.

    Ob am Ende wirklich eine Endoprothese notwendig ist, muß man dann sehen.

    Aber auch wenn es wirklich nötig ist, steht für den Operationserfolg die Gewichtsabnahme/Ödemreduktion an erster Stelle.


    Noch ein Tipp zum MRT: im Internet findest Du die Seite "Was hab ich - medizinische Befunde kostenlos übersetzen". Medizinstudenten übersetzen Befunde in eine für Patienten leicht verständliche Sprache.

  • Hallo Griselda,


    MEIN ZENTRALES PROBLEM IST ( und das ist nicht böse gemeint), das ich bereits seit 11 Monaten mit einem kaputten Knie, Ödemen, starken Schmerzen, und durch die Bewegungseinschränkung mit Gewichtszunahme und stärkeren Depressionen zu Hause sitze, und mir von keiner Seite gesagt wird Fr. P. das ist …...das, und wir machen jetzt … . Sondern ich renne zu den Ärzten und sage Ihnen , machen Sie bitte was., ich sage Ihnen was gemacht werden soll, und ich suche nach Kliniken. Und mein Knie muss operiert werden. Außer den bereits oben angegebenen Befund( Erst jetzt habe ich den MRT Bericht erhalten und übersetzt: Knochenmarködem nach Sturz, Die Knochen stehen sich nicht mehr gegenüber ( wie ausgekugelt) Breiter Flüssigkeitskanal, Muskel und Sehnen grenzen sich stark ab, somit ist das Knie unstabil.) der es mir fast unmöglich macht zu laufen das das Gelenk sich immer verhakt und dadurch bewegungsunfähig ist, ist auch einseitig der Knorpel weg und kann sich nicht mehr aufbauen.

    Hätte es mit Gewichtsabnahme und konservative Behandlungsmöglichkeit einen anderen Ausweg gegeben hätte ich natürlich diesen gewählt.

    Und leider wohne ich im Harz und wir sind mit Fachkliniken und Fachärzten so knapp das Termine ohne weiteres von drei Monaten - 6 Monate dauern können. Hatte mich hier ausreichend nach Schmerztherapie erkundigt. Zuerst hatte ich nur zwei Fachkliniken gefunden die hier im Norden Entstauung anbieten, wo zur Zeit auch keine Plätze frei sind, und bin jetzt aber durch Zufall auf eine passende Klinik gestoßen die mich auch kurzfristig aufnehmen würde. Aber dafür muss ich jetzt das Okay der KK einholen. Ich hoffe sehr stark das es klappt. Hier handelt es sich um eine Dermatologische Akutklinik die sich auf Lymph-und Lipödem-Entstauung spezialisiert haben.

  • Da Betina 57 per Mail nicht erreichbar ist (verm. Mail Account a. d.Server voll) ausnahmsweise auf diesem Weg die Nachricht an Sie.


    Betina57 schrieb am 3.11. 18: Hallo ich möchte Sie bitten meinen Acount zu löschen da ich gehofft hatte das es zu mehr Austausch mit anderen Betroffenen kommt. Auch finde ich es sehr schade das eine Moderatorin mir schreibt , ich würde das Pferd von hinten aufzäumen , ich sollte abnehmen und könnte dann eventl auf die Knie-OP verzichten. Ich weiß das sie es gut gemeint hat, aber ich hatte ausführlich geschrieben das nach meinem Sturz das Kniegelenk vollkommen kaputt ist so das eine OP laut Ärzten unvermeidbar ist. Mit Freundlichen Grüßen Betina


    Administrator antwortet am 4.11.18: Hallo, damit müssen Sie in einem Forum leben das Sie auch Antworten erhalten die nicht ihren Vorstellungen entsprechen. In einem Forum gilt freie Meinungsäusserung (solange diese den Forum Vorgaben entspricht und im Ton höflich sind was der Fall ist). Ich werde ihren Account daher nicht löschen nur weil einige Antworten nicht so sind wie Sie es gerne hätten. Ausserdem macht mir das viel Arbeit Beiträge zu löschen. Das mache ich grundsätzlich aus mehreren Gründen nicht. Dann hätten Sie schreiben sollen das Sie nur Antworten haben wollen die ihnen zusagen. Das aber macht keiner. Das sind Meinungen die jeder frei äussern kann.