Beiträge von biene0756

    Auch ich leide unter einer Penicillinallergie.
    Das ist in meiner Patientenakte vermerkt und ich bekomme Anderes.


    Es gab nie Probleme, aus der reichhaltigen Produktpalette der Pharmaindustrie ein Mittel verordnet zu bekommen, das ich gut vertrug. Deshalb verstehe ich das Problem der Auswahl nicht.
    Dran bleiben und nachfragen!


    Es versteht sich von selbst, bei guter Verträglichkeit bei einem Produkt zu bleiben, um Resistenzen vorzubeugen.


    Allgemein kann man feststellen, dass die Insekten wohl nicht die saubersten Saug- und Stechwerkzeuge besitzen und deshalb auch das nachträgliche Desinfizieren der Einstichstelle oft wenig bringt.


    Ich bin dazu über gegangen, Füße und Beine vorsorglich mit Autan o ä einzureiben, damit den Viechern von Vornherein der Appetit auf mein Blut vergeht. ich sitze dann zwar in einer Autanwolke, aber ich hab meine Ruhe.
    Oder ich setz mich ganz nah an meinen Mann, den stechen sie lieber! Den kann ich euch aber nicht ausleihen, den brauch ich selber!


    Schönen Urlaub!

    Lieber Horst,


    fühl dich umarmt und gedrückt. Ich wünsche dir gute Besserung, erhol dich gut, schau auf dich und begleite uns weiterhin, wenn auch nur aus der "Überwachungsposition".
    Wäre schön, wenn du doch ab und zu was von dir hören ließest.
    Jetzt denk aber mal nur an dich, meine besten Wünsche sollen dich begleiten.


    Herzlichst,
    Biene <3:thumbup:

    Ich bitte zu beachten, dass schlecht heilende Wunden nicht nur an Stellen entstehen können, an denen komfortabel komprimiert werden kann.


    Bei z. B. einem Steissdekubitus tut man sich da schwer und kommt um diverse Wundauflagen nicht herum (es gibt hier auf Station viele Beispiele).
    Eine Kompressionsbandage mit Kurzzugbinden wird da zur Herausforderung.

    Ich reihe mich ein in die Gratulanten:


    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, lass dich feiern, hab einen schönen Tag!
    Gesundheit und Zufriedenheit im neuen Lebensjahr und viele schöne Jahre im Kreis deiner Lieben.


    Biene

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und alles, alles Gute, Gesundheit und alles, was du dir selber wünscht.
    Da sind natürlich auch alle anderen Geburtstagskinder gemeint, die heute ihren Jubeltag feiern dürfen.
    Alles Liebe,
    Biene

    :D Ich habe auch immer Reiskörner im Salzstreuer, aber jetzt haben sie einen eigenen Namen: Resi Körner! Total süß diese Bezeichnung! Danke für den Lacher am Morgen :)
    Gerade Freitags kann man die Lacher immer gebrauchen!


    Aber geschockt haben Sie mich mit dem Aluminium im streufähigen Salz. Steht das im Kleingedruckten? Ab sofort verbanne ich das aus meiner Küche.
    Wer will schon Alzheimer?


    :thumbsup: Klares Votum für grobes Salz :thumbsup:

    Punkto Wundauflagen muss etwas differenziert werden.


    Es gibt eben nicht nur Wunden am Bein, die gut komprimiert werden können, sondern Dekubiti am Steiß, Wunden im Bauch- Brustbereich, wo wir uns mit Kompression schwer tun. Wunden, die im genannten Bereich bis auf den Knochen gehen und /oder den Knochen schon zerstört haben (die Bilder möchte ich den Usern ersparen) müssen nun mal mit etwas bedeckt werden, und da sind wir froh, auf funktionelle Wundauflagen zurück greifen zu können.


    Davon haben wir nicht die ganze Produktpalette im Einsatz, sondern einige wenige, feine, ausgewählte, die eben zu dem jeweiligen Krankheitszustand passen. Die Zeiten, in denen Kommunale Krankenhäuser aus dem Vollen schöpfen konnten, sind lange vorbei. Unsere Chefärztin hat selbstverständlich ein wachsames Auge auf den kostengünstigsten Einsatz des Arbeitsmaterials, gerne lade ich Sie ein, im Oktober unsere Station und unsere Arbeit vor Ort zu besichtigen.


    Klar kann man sagen: brauchen wir so ein ausuferndes Angebot, die Industrie erschlägt uns ja förmlich bei den Messen.
    Doch so funktioniert unser System: wir besuchen die breitgefächerten Industrieausstellungen, die verschiedenen Anbieter unterstützen dafür mit Finanzspritzen unsere Fort- und Weiterbildungen, Workshops, Kongresse, Lymphnetz- oder Lipödemstammtischgründungen etc.
    Dafür ist es wichtig, mehrere, wenn nicht sogar viele Anbieter zu haben, denn wenn wir nur einen hätten, bestünde der Verdacht der Vorteilsnahme und/oder der Abhängikeit.


    Ich freue mich auf ihr Kommen im Oktober, bei uns wird keiner rausgejagt, das wäre ja noch schöner.
    Wir sind ja einer Meinung was das Procedere um Ihre Patientin betrifft.
    Wir geben unsere Patienten auch in einwandfreiem Zustand weiter und müssen kurze Zeit drauf hören, dass in der Reha, daheim oder sonstwo total falsch behandelt wurde. Ja, unsere Vorgaben nicht beachtet wurden. Postwendend landen sie dann wieder bei uns.
    Ein Trauerspiel.

    die gar nicht notwendige Amputation eines Beines


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man es so einfach sehen kann. Keinesfalls wird ein Arzt sich sagen, die Amputation ist nicht notwendig, ich mach sie aber trotzdem. Und die Kasse beurteilt: das ist unnötig, wir zahlen trotzdem.


    Nein, der Arzt wird es nach bestem Wissen und Gewissen machen, sein Wissen abfragen und zu seinem persönlichen Schluss kommen: die Amputation ist das einzig Mögliche.


    Und gerade das stimmt mich bedenklich.


    So sehen wir: es ist leider doch Glückssache, an welchen Arzt wir geraten.


    Es ist immer die persönliche Meinung dieses einen Arztes.


    So wie auch ich meine Arbeit mache, nach bestem Wissen und Gewissen, meinem augenblicklichen Wissensstand gemäß.

    Auch bei uns landen Patienten nach langer Odyssee durch die Welt auf Suche nach Hilfe.


    Das heftigste, was ich vom 40 (!)jährigen Patienten aus Mitteldeutschland gehört habe, was ihm im fremden Krankenhaus ein Arzt mitteilte:


    "Morgen amputieren wir Ihr Bein."
    Auf Nachfrage des Patienten, welche Diagnose dem Amputationsentschluss zu Grunde läge, bekam er die Antwort:
    "Das wissen wir nicht, aber das Bein muss weg!"


    Übers Internet fand er zu uns.


    Er kam zu uns, wurde behandelt und wurde auf zwei eigenen Beinen entlassen.


    Dr. Katz, ich wünsche Ihnen viel Durchhaltevermögen!

    Bitte nicht selbst therapieren.
    Wundzentrum aufsuchen, auch wir stehen gerne zur Verfügung!
    Unbedingt Wundexperten draufschauen lassen, mit der richtigen Behandlung ist gute Abheilung möglich, wird lang herumexperimentiert, kann sich "was Größeres" entwickeln. Schnell handeln!


    Alles Gute, Biene

    Hallo Anja,


    das war auch wieder einmal ein sehr interessanter Tag. Mittlerweile die 9. Veranstaltung dieser Art, das drittgrößte Wundforum in Deutschland. Regelmäßig über 800 Teilnehmer, der Veranstaltungsort faßt nicht mehr, das zeugt von Qualität und hochwertiger Information in Folge.
    Auch die große Industrieausstellung und daß der Tag von den Firmen finanziert wird, zeigt, daß allen das Thema sehr am Herzen liegt.
    Ganz unbescheiden können wir feststellen, daß die Erfolge unserer Therapie auch für sich sprechen. Und das wiederum erklärt den Zulauf.


    Es ist bemerkenswert, daß gerade das schöne Wetter viele Ärzte, Therapeuten und Pflegende nicht vom Ganztagesbesuch der Veranstaltung abgehalten hat, im Gegenteil, die gute Wetterlage trug zur allgemein sonnigen, fröhlichen Stimmung bei.


    Es war wieder ein Vergnügen, im Kreis Gleichgesinnter den Tag zu verbringen und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, in dem wir das 10. Wundforum im September 2013 sowie den Lymphkongress im Oktober 2013 bei uns im Allgäu/Marktoberdorf ausrichten dürfen.


    Lieben Gruß in den Norden!

    Am 08.09.2012 fand zum 9. Mal das Wundforum in Marktoberdorf statt.


    Fachliche Leitung hatte Frau Dr. Knestele, Wundzentrum Allgäu, Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren,
    Abteilung für Venenchirurgie, Lymphologie und Wundbehandlung.


    Zum wiederholten Male hatte die Initiatorin den Wettergott auf ihrer Seite. Wie ein Referent feststellte, ist der Termin des Wundforums im September im Allgäu ein Garant für strahlenden Sonnenschein.
    Zahlreiche namhafte Referenten brachten den über 800 Teilnehmern das Thema Wunde, die Qualität der Wundversorgung sowie den Stand der Wundwissenschaft näher.


    Eröffnet wurde das Forum von Frau Petra Nocker, Klinikleitung der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. Gute Wünsche für ein reibungsloses Gelingen der Veranstaltung richtete sie an alle Teilnehmer.


    Dr. Gass, Dermatologe aus Günzburg und 1. Vorstand des Wundnetz Allgäu fragte: Was mache ich wann? - das Management vom Wundmanagement.


    Frau Madeleine Gerber, Fachlehrerein für Pflegeberufe und Ernährungsberaterin aus Köln stelle die wichtige Rolle der Ernährung in der Wundbehandlung vor. Für Viele überraschend erörterte sie, dass radikale Gewichtsreduzierung und Wundheilung nicht zusammen passen, dass gute, ausgewogene Ernährung und die Art und Weise der Speisenpräsentation in Kliniken oft schlechter ist als in Altersheimen.


    Frau Dr. Knestele stellte ihr "neues" Wundzentrum Allgäu vor. Neu deshalb, weil örtliche Trennung von Wundambulanz und -station durch Klinikschließung Marktoberdorf leider nötig wurde. Ambulanz in Marktoberdorf und gleichzeitig Station in Kaufbeuren erfordern ein hohes Maß professionellen Handelns. Durch hochmotiviertes Personal, das ihr engagiert zur Seite steht, schaut sie aber trotz allem Mehraufwand vertreuensvoll in die Zukunft unter dem Motto: das können wir! (yes, we can!)


    Dr. Johannes Link, Gefäßchirurg aus Garmisch-Partenkirchen, stellte in liebenswert lockerer Form Pleiten, Pech und Pannen in der Wundversorgung vor. Trotz des ernsten Themas hatte er immer wieder die Lacher auf seiner Seite.


    Dr. G. Riepe (Gefäßchirurg) aus Boppard und Frau Bültemann, Wundexpertin aus Hamburg-Harburg präsentierten "Die Wunduhr" in schwungvoller Art und Weise den Teilnehmern, mit der es einfach ist, Wundzustand und Wundversorgung in Einklang zu bringen. Mittlerweile gibt es diese Uhr in vielen Sprachen und auch die Allgäuer Variante ist in Bearbeitung.


    Professor Dr. Zöltzer, Zellbiologe an der Universität Kassel, den Besuchern von Kongressen u. a. der Deutschen Gesellschaft für Lymphologie gut bekannt für seine interessanten Vorträge über die Welt der Lymphgefäße, nahm uns mit auf eine Reise durch das Lymphsystem.


    Professor Dr. Schwarzkopf aus Aura a. d. Saale vertiefte mit dem Thema: MRSA - Sinn oder Wahn? unser Hygienebewußtsein. Nicht oft genug kann an die Hygienebereitschaft aller, die mit Menschen zu tun haben, appelliert werden.


    Herr Thomas Bonkowski aus Regensburg erläuterte die Bedeutung des Exsudats in der Wunde in dem Vortrag: Rinnsal oder Sintflut - die Rolle des effektiven Exsudatmanagements.


    Und wie schon Tradition, gehörte der Abschlußvortrag der Chefin Dr. Michaela Knestele: Mein Schuh paßt aber doch! - Der Schuh und seine Folgen am diabetischen Fuß. In eindrucksvollen Bildern und noch mehr Argumenten überzeugte die Spezialistin für schlecht heilende Wunden jeden Schuhträger mit noch gesunden Füßen, mehr auf anatomisch gut passendes Schuhwerk zu achten.


    Zwischen den einzelnen Vorträgen lockte eine überaus reichhaltige Industrieausstellung mit über 40 Ausstellern immer wieder zu Fachgesprächen über die Wundbehandlung, erstaunte bei Neuvorstellungen z. B. bei neuesten Farben bei Kompressionsstrümpfen der unterschiedlichsten Firmen und verführte zum Pröbchen angeln.


    Der Besuch des Wundforums konnte durch die Unterstützung der Firmen für die Besucher kostenfrei angeboten werden. Wir danken den Firmen dafür!

    Hallo Fring,


    dann wollen wir hoffen, daß wir bald von dir hören. Ich wünsche es deiner Mutter.


    Allen anderen Diabetikern mit offenen Wunden sei von Selbstversuchen mit ominösen Salben abzuraten und wie schon von den anderen Vorschreibern geraten, eine Wundambulanz aufzusuchen!


    Lieben Gruß, Biene

    Dr. Katz :


    wir brauchen auch nicht immer Honig in der Wundversorgung. Er nimmt nur Mini-verwendung in unserer Wundversorgung ein.


    Nur wenn die Patienten einen langen Leidensweg manchmal durch die halbe Welt mit X Konsultationen vieler Fachärzte hinter sich haben, die Verzweiflung dieser armen Menschen ins Unermeßliche steigt, dann nehmen sie eben auch den oft weiten Weg zu uns nach Marktoberdorf in Kauf.


    Und wenn dann med. Honig überraschender Weise mit dazu beitragen kann, daß der Hautzustand/die Wunde sich bessert, warum denn nicht? Wir können Erfolge nachweisen, die rapide steigenden Patientenzahlen sprechen für sich! Und es heißt doch so schön, wer heilt, hat Recht. Ob jetzt ohne oder mit Honig oder sogar Fliegenmaden.


    Im übrigen arbeitet unser Haus im Klinikverbund der 5 Häuser mit dem niedrigsten Defizit. Es ist so niedrig, daß jeder Häuslebauer die gleichen Schulden sein Eigen nennt.
    Die Schließung ist deshalb für unsere Kreisstadt total unverständlich und nicht hinnehmbar. Und weil wir eben in der Wundbehandlung einen so guten, überregionalen Ruf haben, glimmt ein klitzekleines Fünkchen Hoffnung..................weiterhin für die anfragenden Patienten vor Ort sein zu können!


    Schönes, sonniges Wochenende wünscht
    Biene

    Johanniskrautöl, Honig, Fliegenmaden........
    alle Register ziehen wir auf unserer spezialisierten Wundstation in Marktoberdorf, der einzigen Spezialstation (mit angeschlossener Wundambulanz!) im süddeutschen Raum.
    Nur leider droht uns jetzt die Schließung, nachdem Anfang April 2011 erst mit viel Trara die neue Wundambulanz eingeweiht wurde...............
    Eine traurige
    Biene ;(

    Ja wo fängt sie denn jetzt an? Im ersten Statement schreibst du, man fängt am Fuß an, dann schreibst du, sie fängt am Bauch an?
    Leider differieren in diesem Fall die Lehrmeinungen der Lymphdrainageschulen. Schön wäre es, wenn man sich endlich auf einheitliche Regeln einigen würde.


    In meiner Ausbildung sagte man, warum nicht alle Register ziehen um die Lymphe zum Fließen zu bringen? Warum eine Chance nicht wahrnehmen?
    Grob beschrieben fange ich oben an zur Kontaktaufnahme, dann Bauchdrainage, dann Leiste und dann hinunterarbeiten bis zum Fuß und dann immer wieder hinaufräumen zur Leiste hin. Mit der Kontaktaufnahme mache ich - sinnbildlich - das Fenster weit auf.


    Was das mit den nicht entnommenen Leistenlymphknoten soll, weiß ich nicht. Kontaktaufnahme in der Schlüsselbeingrube hat nichts mit Umleitungsdrainage zu tun.
    Lieben Gruß,
    Biene