Forum Ernährung

  • Hm, die Idee gefällt mir. Ähm, ich habe in meinem Profil nämlich ganz vergessen, auch Adipositas zu erwähnen. Natürlich habe ich auch schon alte Beiträge im Forum zum Thema Ernährung entdeckt. Der Link vom 23.9. zu einem Video von Dr. Bertsch aus der Földiklinik hat mich zu dem Thema auch noch einmal sehr nachdenklich gestimmt.

    Leider stehe ich wieder am Anfang einer vernünftigen Gewichtsreduktion.

    Aber eine Sache kann ich beisteuern: Seit 2011 gehe ich immer nach einem Frühstück aus dem Haus und bin so gegen alle Futter und Fütterungsangebote in meinem Arbeitsumfeld gewappnet. Damit geht es mir spürbar besser als früher.

    Aber eigentlich eine Lappalie, die hier bestimmt sowieso jeder kennt und befolgt.


    Viele Grüße von Trudi

  • Ja das war längere Zeit "etwas in Vergessenheit" geraten, warum weiß ich auch nicht recht. Wenn man in der SF den Begriff Ernährung eingibt und den Begriff etwas variiert dann erhält man mehrere Tausend weitere Beiträge rund um die Ernährung.


    Wer kennt sich zum Thema Ernährund gut aus. Wer hat Interesse dazu im Forum auf User Beiträge seine Erfahrung, sein Wissen weiter zu geben. Dann bitte eine Mail an mich info@lymphnetzwerk.de

  • Auf praktisch allen Lebensmitteln steht die sog. "Ernährungsnavigation" aufgedruckt - den Brüsseler Bürokraten sei Dank.;)

    Ganz oben steht der Energiegehalt in kcal (Kilokalorien) bzw. kJ (Kilo-Joule). Es gibt nun eine einfache Faustregel:

    <100 kcal: kann man unbesorgt essen

    100 - 200 kcal: kann man mit Maßen essen

    > 200 kcal: nur an Feiertagen

    Wenn man dann noch den Fleischkonsum etwas einschränkt, öfters Gemüse und Vollkornprodukte auf den Speiseplan setzt und den Nachtisch-Pudding durch Obst ersetzt, macht man eigentlich schon alles richtig.

    Außerdem natürlich Bewegung, Bewegung, Bewegung!!!

    Ich halte mich, seit ich erwachsen bin, daran und hatte noch nie Gewichtsprobleme. Etwas Disziplin gehört schon dazu, aber es ist auch viel Gewohnheitssache.

    Wenn allerdings schon eine Adipositas besteht, ist professionelle Hilfe sicherlich sinnvoll.

    LG,Griselda

  • Hallo Griselda,


    magst Du erklären wie genau Du vorgehst? Gilt das pro Mahlzeit, oder pro Snack, oder wie ist das gemeint?


    Die Nährwertangaben auf verpackten Lebensmitteln beziehen sich meines Wissens nach auf 100 g, richtig?

    Isst Du dann nur 100 g davon? Sonst könnte man ja trotzdem, bei entsprechender Menge, auf eine viel zu hohe Kalorienzahl kommen! ?


    Viele Grüße

    Eule

  • Es wird wohl auf 100 Gramm bezogen sein.

    Und von Lebensmitteln, welche 100 kcal pro 100 Gramm haben, kann man wohl ordentlich essen, ohne Waage! Zum Beispiel Gemüse! Anders ist das bei Getränken, hier sind Fruchtschorlen (um 20 kcal/100 ml), Wasser oder Tee deutlich besser als Softdrinks (40 - 50 Kcal/100 ml), da man ja ohne viel Aufwand mal eben eine ganze Menge davon trinkt!


    Wichtig ist außerdem der glykämische Index. Dafür gibt es Tabellen. Wichtig ist zu wissen, wie viele Kcal hat ein Gramm Eiweiß (es sind 4,1), ein Gramm Kohlenhydrate (auch 4,1) und ein Gramm Fett (9kcal/Gramm).


    Wichtig ist es, sich nicht zu stark unterkalorisch zu ernähren (nie unter Grundumsatz!!), sondern besser leicht (zB 200-500 kcal) unter Gesamtumsatz. Und das über den Tag verteilt.

    Ein Beispiel für 1700 kcal am Tag: Frühstück: 500 kcal, zB Müsli. Mittags auch 500 kcal, abends ebenfalls 500kcal, (möglichst wenig Kohlenhydrate, zB Gemüsesticks mit Kräuterquark) Vormittags und nachmittags zwischendurch kleine Zwischenmahlzeit mit 100 Kcal, zB 1 Apfel, kein Brot. Mediterrane Ernährung ist günstig für den Körper:Eier, Quark, Joghurt, Fische, Milch, Gemüse, Salate.


    Fette: möglichst pflanzliche, Rapsöl hat das beste Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 Fetten.

    Bei Lipödem und Adipositas eher auf Weizen verzichten. Keine Hungerdiäten, diese führen zu "Schutzreaktionen" des Körpers, zu Hormonumstellungen durch puren Stress und können unter Umständen neue Schüben des Lipödems auslösen.


    Grundsätzlich geht man in Nordeuropa davon aus, dass ausgewogene Ernährung mit möglichst wenig verarbeiteten Produkten keine Substitution von Vitaminen und Spurenelementen nötig macht!


    Gesunde Skepsis, wenn eine Diät teure Zusatzprodukte, die nur bei dem Guru, der sie predigt, gekauft werden können, erforderlich macht! Da wird nur die Geldbörse des Guru voll, man selber hält das nie lange durch und nimmt dann alles wieder zu.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Uli29 ()

  • Zum Thema "Welche Diät ist am besten?" kann ich auch nur sagen: KEINE! Ernährungsumstellung mit gesunderMischkost und vernünftigen Portionen und Sport! Da ist DAS Zauberrezept meiner Meinung nach! Denn nur das kann man sein restliches Leben durchhalten und nur so verhindert man den jojo-Effekt!


    Zu allen Diäten, bei denen bestimmte Dinge "verboten" sind kann ich nur sagen: Kann nicht gesund sein! (Dazu zählt auch Dukan...!) Auch MEINE Meinung ;-)


    Eine Freundin von mir hat tatsächlich 40 Kilo mit der "10 weeks Body Change"-Diät von Detlef D. Soost abgenommen. allerdings hat sie das nicht nur 10 Wochen, sondern 6 Monate gemacht...mit dem Ergebnis, dass sie heute sofort zunimmt, wenn sie mal ein Wochenende normale Mischkost zu sich nimmt (mit einer Scheibe Brot und Obst...!). Furchtbar, oder? Aber jeder Erwachsene Mensch mit Gehirn muss selbst wissen, was er tut bzw. sich antut...!

    Stimmt, dass hat Gospelsylvia schon vor drei Jahren geschrieben!

    Aber es gibt inzwischen noch andere Diät-Formen, auch zum Teil über Arztpraxen, wo man schnell mal 2.000€ ärmer ist!

    Und all diese Extrem-Diäten, es gibt zum Beispiel Lipödem-Betroffene, die sich komplett Gluten- und Lactose-frei ernähren mit der Hoffnung, gänzlich auf Kompressionsbestrumpfung den Rest ihres Lebens verzichten zu können....-das führt dann dazu, dass sich das ganze Leben um die Besorgung und Zubereitung dieser Mahlzeiten dreht........

  • Die kcal- Angabe bezieht sich auf 100g des Lebensmittels.

    Was Uli 29 schreibt, ist völlig richtig. Aber an ihrem Beitrag sieht man, daß das schnell ganz schön komplex werden kann. Manch einer winkt dann schon ab und hat keine Lust, sich intensiv damit auseinanderzusetzen. Deshalb die Vereinfachung in Form der o.g. Faustregel.

    Natürlich kann man von den erwähnten Lebensmitteln auch mehr als 100 g essen - es ist nur eine Richtlinie fürs Einkaufen. Wenn ich z.B. auf einer Packung Fleischsalat 310 kcal lese, dann stelle ich ihn lieber wieder zurück.

    Wie viel man dann ißt, hängt vom täglichen Energiebedarf ab. Generell geht man von einem durchschnittlichen Energiebedarf von etwa 2000 kcal pro Tag aus (beim Erwachsenen). Sitzt man den ganzen Tag am Schreibtisch, kann es etwas weniger sein, ein Leistungssportler kommt schon mal auf 4000 - 5000 kcal! Natürlich spielt auch z.B. die Zusammensetzung Fett - Kohlehydrate - Eiweiß, die Art der Fette und vieles Andere eine wichtige Rolle, aber für Menschen, die in punkto Ernährung nicht so viel Vorkenntnisse haben und aus dem Einkauf keine Wissenschaft machen wollen, ist die Faustregel eben eine einfache Unterstützung bei der Lebensmittelauswahl, da man damit automatisch bei den gesunden Lebensmitteln landet.

    Ich hoffe, das ist jetzt verständlicher.;)

    LG,Griselda

  • Es kommt nicht darauf an, was man zwischen Weihnachten und Silvester ißt, sondern wichtig ist, was man zwischen Silvester und Weihnachten ißt!!

    In diesem Sinne genußreiche Weihnachtstage (ohne schlechtes Gewissen), die 2 Pfund hat man hinterher mit etwas Sport und Disziplin schnell wieder runter! ;)

    LG,Griselda