Hallo Dr. Schingale,
mal vorausgesetzt, dass von allen Seiten alles ordentlich geprüft wurde ("Eine angepasste Ernährung, Lymphdrainagen und Sport brachten keine Besserung") ist das Urteil dann natürlich ganz schön hart. Immerhin soll die Krankenkasse doch dafür sorgen, dass der Versicherte "gesund wird" und arbeitsfähig bleibt, um so seinen Teil zum Solidaritätssystem beizutragen.
Haben die Kassen Angst davor, dass diese - immer noch zu unerforschte Erkrankung - zu explosionsartigen Erhöhungen der Liposuktionen führt?
Immerhin können (einige wenige) Fachärzte doch sehr wohl Unterschiede in den Stadien der Lipödeme feststellen und dies darlegen.
Wenn es in diesen schlimmen Fällen soweit kommt, daß die Patienten über kurz oder lang arbeitsunfähig werden, und ihnen aber mit einer Liposuktion der Weg in ein normales Leben ermöglicht werden könnte...
- dann wäre es wohl schon sinnvoller, in "schweren Fällen" die Liposuktion zu bezahlen.
Mal sehen, was die Zukunft bringt.
Herzliche Grüße, Anja K